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Leserbrief: Celle als lieblose Kulisse?

Am 26. Juni 2017 war in der Celleschen Zeitung auf Seite 14 unter dem Thema „Lesermeinung“ ein Auszug eines Leserbriefes der Cellerin Mechthild Becker zu lesen, den die Redaktion der Zeitung eingekürzt hatte. In dem Text schreibt Frau Becker aus Ihrer Sicht über die aktuelle Sichtweise der Celler Stadtverwaltung zum Thema Denkmalschutz. Wir veröffentlichen gerne den ungekürzten Leserbrief.

„Leserbrief zu dem Artikel: Zeit für „Frischzellenkur“

 

Wie geschickt ist es von einem Oberbürgermeister, der sich erst kürzlich in einer historisch geprägten Fachwerkstadt wählen lies, sich in der Zeitung darüber auszulassen, dass ein Fachwerkhaus für ihn nicht in Frage käme (winkt ab) und diese ja nicht die Bedingungen für modernen Wohnen entsprächen. Stimmt, modern wohnen kann man nicht in einem Fachwerkhaus – aber wunderbar wohnen kann man da durchaus, wir selber wohnen in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert, die CZ zeigte in ihren Reportagen immer wieder tolle Beispiele.

 

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Jahresprogramm 2017

KKF Jahresprogramm 2017

Wie auch im letzten, gibt es in diesem Jahr, ein frisches Jahresprogramm von unserem Verein. Es sind aktuell neun spannende Veranstaltungen über das Jahr verteilt geplant.

Jahresprogramm 2017 (hier klicken) als PDF, Stand 04’2017

Wir wollen die Möglichkeiten unserer Webseite weiterhin ausbauen und auch für die Veranstaltungen nutzen. Termine werden immer mit ein paar Informationen rechtzeitig angekündigt. Eine kompakte Nachlese in Bild und Wort folgt meist ein paar Tage nach der Veranstaltung auf dieser Webseite. Dazu sollen noch kurzfristig geplante und neue Veranstaltungen auf unserer Webseite angekündigt werden.

Über Rückmeldungen und Kommentare zu dem Programm freuen wir uns.

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Bericht: 5. Bürgerwerk Tagung in Treysa

Bürgerwerk in Treysa

„Ich bin bekennender Fachwerkliebhaber“, mit dieser Botschaft startete das fünfte Treffen des BürgerWerks der Fachwerkstädte in Treysa. Nachdem das vierte Treffen Mitte Oktober 2016 in Celle stattgefunden hatte, konnten die Altstadtfreunde Treysa am 1. April über 40 Mitglieder befreundeter Initiativen und Gruppen begrüßen, um sich mit ihnen über aktuelle Themen zur Beseitigung von Leerständen und Innenentwicklung der Städte und Dörfer auszutauschen. Bei ihrer Gründung vor drei Jahren fielen die Treysaer Altstadtfreunde erst einmal durch Reinigungsaktionen in ihrer Altstadt auf. Dann hängten sie Infotafeln über die Stadtgeschichte auf und organisierten eine Kulturnacht in den tiefen Gewölbekellern, die Treysa so interessant machen. Schaufenster leerstehender Ladengeschäfte wurden gestaltet und ein Bouleplatz angelegt.

Auch Inge Schneider-Scholz, die schon bei der Gründung des Bürgerwerks 2015 in Wanfried die Altstadtfreunde vertreten und als Fachwerkgästeführerin über die Baukultur viel zu erzählen hatte, bringt ihr Know-how mit ein. Jetzt soll ein Fachwerkhaus als eine Art Musterhaus fach- und sachgerecht und öffentlichkeitswirksam von 24 Mitgliedern saniert werden. So kann ein Leerstand beseitigt und neuer Wohnraum geschaffen werden.

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Leserbrief Holznagel „Kreativität oder Abrissbirne“

Fachwerk Beispiel 1

Leserbrief von Ingo Vormann
zum Artikel „Kreativität oder Abriss-Birne“, Holznagel 5–2016  23. November 2016

Als ich als Celler Denkmal- und Fachwerkfreund den Artikel „Kreativität oder Abriss-Birne“ im Holznagel 5-2016 las und mir die Bilder dazu anschaute, zweifelte ich kurz, ob ich tatsächlich den Holznagel in der Hand hätte. Ich hatte.

Es ist für mich unbegreiflich, dass ein solch rücksichtslos modernistischer Solitär in so einer Straße und in so einer Stadt errichtet wird. Dieses Gebäude tut alles, um sich von seiner altgewachsenen Umgebung abzuheben und sich selber vorlaut in den Vordergrund einer Szenerie zu schieben, in der es nichts zu suchen hat. In eben so einem Fall wünscht sich der Schriftsteller Martin Mosebach in seinem überaus lesenswerten FAZ Artikel v. 28.06.2010 „Und wir nennen diesen Schrott auch noch schön“:  „…vor allem die Demut, sich dem Vorhandenen bescheiden einzufügen und die vorgegebene Atmosphäre möglichst wenig zu stören.“ Demut ist das Stichwort, die wäre in diesem städtebaulichen und historischen Umfeld angebracht gewesen.

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Bericht: Kennen Sie Celle? Besuch bei Flöten Moeck

Besuch bei Moeck

„Ich bin mit meiner Flöte ganz anders umgegangen, ich wusste ja gar nicht, dass das so ein Präzisionsinstrument ist“  – so eine Teilnehmerin, als wir uns schließlich bei der elektronischen Tonkontrolle befanden und u.a. erfuhren, dass Blockflöten behutsam eingeflötet werden sollten. Aber eins nach dem anderen.

Sehr frühzeitig und bis auf den letzten Platz ausgebucht war dieser hochinteressante Besuch bei der Blockflötenfirma Moeck. Wir wurden herzlich vom Blockflötenbauer Rudi Köppel begrüßt, dessen offizielle Berufsbezeichnung Holzblasinstrumenten-macher mit Schwerpunkt Blockflötenbau ist und der seit 38 Jahren bei der Firma Moeck tätig ist. Er führte uns in zwei Stunden kompetent, humorvoll und unter allerlei Flötentönen durch den Betrieb und beantwortete dabei viele Fragen.

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Klönabend zum Jahresende

Sohnemann
Am Freitag, 25.11.2016, um 19.00 veranstaltet der Kulturkreis Fachwerk im Gasthaus zur Riete, Riete 1, 29229 Celle – Groß Hehlen (an der Kirche) seinen traditionellen Klönabend zum Jahresabschluss. Herzlich eingeladen sind neben den Mitgliedern und Freunden des Vereins vor allem auch interessierte Gäste, die an diesem Abend die Möglichkeit haben, in Lichtbildern und Gesprächen mehr über die unterschiedlichen Aktivitäten des Vereins in diesem Jahr zu erfahren.

Text: Ingo Vormann
Foto: Archiv

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CelleHeute beim Bürgerwerk

CELLE. Auf Einladung des Kulturkreises Fachwerk im Celler Land waren am Samstag ca. zwanzig Teilnehmer zur 4. BürgerWerk-Tagung nach Celle gekommen. Das BürgerWerk für Fachwerkstädte ist ein Zusammenschluss von zwanzig überwiegend aus Hessen, Niedersachsen und Thüringen stammenden Bürgerinitiativen, -gruppen, -vereinen und -genossenschaften, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Fachwerkhäuser zu erhalten, Leerstände zu verringern und Städte und Dörfer wiederzubeleben.

https://celleheute.de/4-buergerwerk-tagung-in-celle/

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4. BürgerWerk-Tagung in Celle

Bürgerwerk Tagung Celle

BürgerWerk tagte in Celle

Gäste aus Hessen und Thüringen geben Celle gute Noten.

Kunst-hier-auch? Gemacht! / Einkaufszentrum? Verhindert! Ecken? Geweckt! Das sind nur drei kleine Aktionen von Bürgern für Bürger, die in Celle viel in Gang gesetzt haben. Auch die Mitglieder vom Kulturkreis Fachwerk im Celler Land e.V. haben sich dafür interessiert und daran beteiligt. Beim vierten BürgerWerk-Treffen seit Gründung des deutschlandweiten Netzwerkes, stand die Arbeit des Niedersächsischen Vereins im Focus.

Vereinsvorsitzender Andreas Brüggemann begrüßte zwölf BürgerWerker aus Thüringen und Hessen im Gemeindehaus der Stadtkirche St. Marien, direkt in der Celler Innenstadt. Sie gehören Initiativen und Vereinen an, die innerhalb ihrer Städte oder Dörfer bewusst oder unbewusst Innenentwicklung betreiben und damit auch zur Erhaltung der Baukultur beitragen. Dass es in der Stadt an der Aller nicht nur einen enormen Fachwerkbestand gibt, sondern auch aktive Bürger, die gute Ideen umsetzen und Protest gegen weniger gute Ideen sichtbar machen, davon konnten die Celler die Gäste überzeugen.

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2-Ständerhaus in Dachtmissen

Dachtmissen

Ein 2-Ständerhaus – in Teilen noch von 1649 – wird rekonstruiert. Nach Fertigstellung des 1. Bauabschnittes wird aktuell der erweiterte Bereich des ehemaligen Kammerfaches vom Dach bis zum Keller restauriert. Wir freuen uns auf ein spannendes Fachwerkgespräch mit den Bauherrn. Gern wollen wir im Anschluss noch zum Klönen zusammensitzen.

Treffen
: Sonntag, 28. August 2016, 15.00 Uhr
Treffpunkt: Salzstraße12, Dachtmissen
Anmeldung: nicht erforderlich

Foto: Privat

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Kennen Sie Celle? Fischereibetrieb Nölke

Fischereibetrieb Nölke, Celle

Die Fischerei Nölke aus Celle: „Seit nunmehr 7. Generationen und über 200 Jahren sind wir mit frischem Fisch für unsere Kunden da. Damals gegen 1804 wurde der Fisch von Maria Elisabeth an die in Celle stationierten Franzosen verkauft.“ Wir freuen uns den Betrieb mit Ihnen besichtigen zu können.

Führung: Freitag, 30. Juni 2016, 17.00 Uhr
Treffpunkt: Fritzenwiese 51, Celle
Anmeldung: bis zum 30.06.2016 leider alle Plätze vergeben.

Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Museumsverein Celle e.V
Text & Foto Copyright: Familie Nölke