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Bericht: Besuch auf dem Findelhof

bericht-findelhofCopyright Foto: Dietrich Klages

Die Zahl war rekordverdächtig: fast 30 Besucher fanden sich am 31.Juli 2014 auf dem Findelhof ein, um von Jean Priol mehr über die Geschichte dieser über die Celler Grenzen bekannten Institution zu hören.

1984 hat er den alten Vollhof in Bockelskamp, auch Hasselmannscher Hof genannt, gefunden, erworben und auf den Namen Findelhof getauft. Mit viel Liebe, Einfühlungsvermögen und sicherem Geschmack hat er seitdem auf dem Hof gewirkt und ihn so zum Wohnort, Wunderort und Ort für besondere kulturelle Veranstaltungen gemacht. Der Hof, der 1428 erstmals urkundlich erwähnt wurde, lässt dank der behutsamen Restaurierung bis heute seine Jahrhunderte lange Geschichte spüren und lebendig bleiben.

Jean Priol hat auf Bau- oder Abrissstellen alte Materialien wie Türen, Balken, Fenster oder Fußbodenplatten gerettet und hier auf seinem Hof wieder eingebaut. Fertig wird er aber wohl nie werden: momentan entsteht ein Backhaus nach dem Vorbild der Backhaustradition um 1700. Und so präsentierte er uns Besuchern mit sichtbarer Freude und allerlei Geschichten und Anekdoten seinen ganz besonderen Hof mit Scheune, Ställen, Streuobstwiese und Eichenwald. Wo sonst findet man eine solch urige und ursprüngliche Atmosphäre  für Weinfest, Weihnachtsmarkt, Flohmarkt oder Kabarett?

Der Findelhof ist eine Celler Perle und kann das Herz erwärmen – Danke, Jean Priol!

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