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Bericht: Fachwerkgespräch in Burgdorf

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Am 10. Oktober 2014 hatte der Kulturkreis Fachwerk zu einem Fachwerkgespräch nach Burgdorf in die Kleine Bahnhofstraße eingeladen. Der Eigentümer restauriert hier seit mehreren Jahren ein Ackerbürgerhaus von 1648. Die Gebäudehülle ist nahezu fertiggestellt, die mit Kalk verputzten Gefache und das von Altanstrichen befreite Sichtfachwerk erfreuen die Teilnehmer. Die gesamte Restaurierung findet in enger und guter Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde statt. Der Innenausbau des Dachgeschosses ist weitesgehend fertiggestellt.

Zu sehen waren u.a. liebevoll gestaltete Lehmputzoberflächen. Diese wurden mit Wasserglas verfestigt, auch mit dem Ziel, das typische Absanden zu verhindern. Der Lehm stammt, ebenso wie ein Großteil der restlichen Baumaterialien (Dachziegel, Schalungsbretter, Ziegelsteine, Holz) aus Zweitverwendung. Im Erd- und Obergeschoss waren Rohbauarbeiten in verschiedenen Stadien zu besichtigen. Beispiele hierfür sind: die Innendämmung von Fachwerkwänden mit einer erst beim Einbau zu befeuchtenden Lehm-Hanf-Schüttung, eine Wandheizung unmittelbar vor dem Verputzen mit Lehm und die tragenden Holzschwellen, untermauert mit auch später noch sichtbaren Findlingen.

Text: Jörg Giere
Fotos: Dietrich Klages

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Sommerfest zum 30. Geburstag KKF

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Zum 30. Geburtstag des Kulturkreis Fachwerk (Sonnabend, den 27.. September 2014), feierten viele Mitglieder bei schönstem Wetter ihr Spätsommerfest in Osterloh. Das Fest war familier und sehr gemütlich bis in die späten Abendstunden. Das Wetter spielte mit und das Lagerfeuer am Abend vertrieb die Spätsommerkälte rasch.

Fotos: Johann Klages

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Bericht zum Vortrag: Farbe im Fachwerkbau

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Am 19.09.2014 hatte der Kulturkreis Fachwerk zu einem Fachvortrag ins Bomann-Museum eingeladen. Der vielfache Buchautor, Praktiker und Vertriebspartner der Firma Kreidezeit, Herr M. Kämpfer, referierte sehr lebendig zum Thema „Farbe im Fachwerkbau“. Der Fokus lag dabei ausschließlich auf rein ökologischen Farbsystemen, wiez.B. Kasein-Farben für Kalkputz-Oberflächen, verschiedenen Leinöl-Farben für Holzoberflächen sowie Rostschutzfarben mit Eisenglimmer. Anhand verschiedener Erd-, Mineral- und Spinellpigmenten zum Abtönen, sowie Musterplatten fertiger Wandoberflächen, ergab sich schnell eine Diskussion. Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Teilnehmer noch die Gelegenheit, verschiedene Probleme aus der Praxis anzusprechen und in der Ausgelegten Fachliteratur zu stöbern.

Foto: Dietrich Klages

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Bericht: Besuch auf dem Findelhof

bericht-findelhofCopyright Foto: Dietrich Klages

Die Zahl war rekordverdächtig: fast 30 Besucher fanden sich am 31.Juli 2014 auf dem Findelhof ein, um von Jean Priol mehr über die Geschichte dieser über die Celler Grenzen bekannten Institution zu hören.

1984 hat er den alten Vollhof in Bockelskamp, auch Hasselmannscher Hof genannt, gefunden, erworben und auf den Namen Findelhof getauft. Mit viel Liebe, Einfühlungsvermögen und sicherem Geschmack hat er seitdem auf dem Hof gewirkt und ihn so zum Wohnort, Wunderort und Ort für besondere kulturelle Veranstaltungen gemacht. Der Hof, der 1428 erstmals urkundlich erwähnt wurde, lässt dank der behutsamen Restaurierung bis heute seine Jahrhunderte lange Geschichte spüren und lebendig bleiben.

Jean Priol hat auf Bau- oder Abrissstellen alte Materialien wie Türen, Balken, Fenster oder Fußbodenplatten gerettet und hier auf seinem Hof wieder eingebaut. Fertig wird er aber wohl nie werden: momentan entsteht ein Backhaus nach dem Vorbild der Backhaustradition um 1700. Und so präsentierte er uns Besuchern mit sichtbarer Freude und allerlei Geschichten und Anekdoten seinen ganz besonderen Hof mit Scheune, Ställen, Streuobstwiese und Eichenwald. Wo sonst findet man eine solch urige und ursprüngliche Atmosphäre  für Weinfest, Weihnachtsmarkt, Flohmarkt oder Kabarett?

Der Findelhof ist eine Celler Perle und kann das Herz erwärmen – Danke, Jean Priol!

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Fachwerkgespräch: ‚Kl. Bahnhofsstraße 9 in Burgdorf‘

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Ein Fachwerkgebäude von 1648 wird in Eigenleistung liebevoll und denkmalgerecht saniert. Das Erdgeschoss befindet sich innen noch im Rohbau. Das Haus ist das älteste Fachwerkgebäude in Burgdorf, auch weil es vom großen Stadtbrand vor mehr als 200 Jahren verschont wurde.

Termin: Freitag, 10. Oktober 2014, 17.00 Uhr
Treffpunkt: Kleine Bahnhofsstraße 9, 31303 Burgdorf
Anmeldung: nicht notwendig

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Vortrag: ‚Farbe im Fachwerksbau‘

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Wir konnten einen Experten der Firma Kreidezeit, Herrn Martin Krampfer, gewinnen, zu folgenden Themen zu referieren:

• Verfügbare/verwendete Farbsysteme bei der Erstellung von Fachwerksgebäuden vor hunderten von Jahren
• Sanierungsfehler der vergangenen Jahrzehnte
• Bauphysikalische Hintergründe bei der Auswahl eines geeigneten Farbsystems (Bsp: Einfluss des Farbtons auf Temperaturbelastung der farbig gestalteten Baukörper
• Sanierung von Fachwerksgebäuden: Wahl geeigneter Farbsysteme für die Gebäudehülle (Fassade: Holz, Stein, Lehm, Kalk; Holzfenster; Metallbeschläge).
• Ökologische Betrachtungen bei der Auswahl von Farbsysteme
• Praxistips für Bauherren (Bsp.: Umgang mit Leinöl-Firnis, …….)

Im Anschluss an den Vortrag besteht noch die Möglichkeit, in Fachinformationen zu stöbern und einige Farbmuster hautnah zu erleben.

Termin: Freitag, 19. September 2014, 18.00 Uhr
Treffpunkt: Bomann-Museuum, kleiner Kinosaal, Celle
Anmeldung: nicht notwendig

Copyright Foto: Kreidezeit Naturfarben

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Kennen Sie Celle? ‚Der alte Hafen & seine Speicher‘

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Der alte Hafen und seine Speicher, der Ursprung von Celle – Rückblick & Ausblick
Die Fachwerkspeicher an der „Mühlenaller“ am alten Celler Hafen stehen leider nicht mehr, jedoch birgt das Gelände der Firma Haacke viel an Geschichte und hat großes Potential einen Ort, bisher weitgehend unbekannter Celler Gründungs-Geschichte, wieder lebendig werden zu lassen.

Führung: Sonntag, 12. November 2014, 16.00 Uhr
Treffpunkt: Ende der Speicherstraße, Eingangsbereich zum Gelände der Firma Haacke
Anmeldung: bis 29.04.2014 unter Tel. 05141/12352

Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Museumsverein Celle e.V.

Copyright Foto: Archiv

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Fachwerkgespräch: Bergstraße 12 in Celle

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Das Fachwerkhaus von 1640 wird in naher Zukunft saniert. Es entsteht ein Laden mit dem Namen „Alter Provisor“. Ebenso werden der Hof und das anschließende Nebengebäude saniert. Wir dürfen einen Blick hinter die historische Fassade werfen und mit den neuen Eigentümern sprechen.

Führung: Freitag, 18. Juli 2014, 17.00 Uhr
Treffpunkt: Bergstraße 12, Celle
Anmeldung: nicht erforderlich